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Die Berge der Hohen Tatra
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Das Gebiet des Gebirges ist geteilt in östliche und westliche Sektionen. Die Westliche Tatra besteht
aus sechs geologischen Einheiten (Osobita, Sivy vrch, Rohace, Liptovske hole, Cervene vrchy und
Liptovske kopy). Die Östliche Tatra schließt die Hohe und die Belaer Tatra ein.
Der größte und
bekannteste Teil dieser Region ist die Hohe Tatra, deren höchster Gipfel, Gerlachovsky Stit, ereicht
2655 Meter über dem Meeresspiegel (NN). Diese Berge, die einzigen mit alpinem Charakter in der
Slowakei, breiten ihre 32 Täler über nur ca. 26 Kilometer aus und machen das Gebirge zu einem der
kleinsten Hochgebirge der Welt. Die scharfen, felsigen Spitzen der Gipfel verdanken ihre Form den
Gletschern, welche die Hohe Tatra vor vielen Tausend Jahren überzogen.
Als die Gletscher diese Aufgabe erfüllt hatten, zogen sie sich zurück. Deshalb bilden die Gletscher
auch hier im Gegensatz zu den Alpen oder zum Kaukasus keine Barrieren mehr. Die Arbeit der Natur ist
ergänzt worden durch den Menschen, es wurden leichte Zugänge zum Areal geschaffen, gut angelegte Wege
führen zu Tälern und Pässen und auch zu den Gipfeln von 10 Bergen.
Bauwerke und Infrastruktur erreichen bemerkenswerte Höhen:
Die Siedlung Strbske Pleso (1355 m), ist leicht mit dem Auto oder mit dem Zug zu erreichen
eine Standseilbahn und eine Strasse erreichen Hrebeniok (1285 Meter)
Sklanate Pleso (1751 m) erreicht man mit Seilbahnen ...
...und von dort geht es mit einer weiteren Seilbahn zum Gipfel Lomnicky Stit (2632 m)
ein Sessellift fährt von Strbske Pleso nach Solisko (1815 m)...
... und weiter zum Sattel Lomnicke Sedlo (2200 m)
Ein Gebirgshotel ist am See Velicke Pleso (1670 m)
Eine Wanderherberge, Chata pod Rysy (2250 m), bietet die höchste Unterkunft in der Tatra
Nur kurze Entfernungen trennen diese Punkte von den Gipfeln der Hohen Tatra, die oft Höhen von mehr
als 2500 Metern erreichen. Das bringt sogar den fortgeschrittenen Bergwanderer in Reichweite vieler
spektakulärer Ausblicke. |